Nach einmaliger Befüllung der Profilinformationen (u.a. Betriebsgröße, Öffnungszeiten, Produktions- und Ausgabesystem, Vielfalt des Speiseangebotes, Portionsgrößen (Grammaturen) u.v.a.), erfolgt die monatliche Eingabe der Ausspeise- und Entsorgungsmenge anonym in eine zentrale Datenbank. Auf Basis dieser Daten wird als einheitliche Kennzahl der sogenannte „Verlustgrad“ berechnet, der das Verhältnis zwischen Entsorgungs- und Ausspeisemenge in Prozent zeigt und Vergleiche zwischen den Standorten ermöglicht.
Das System offenbart, wo die teilnehmenden Standorte beim Lebensmittelabfall stehen, sowohl im internen Vergleich des Betreibers als auch im branchenweit. Beim Benchmarking wird ein Fokus auf den Vergleich innerhalb der Betriebskategorie gelegt (Krankenhäuser mit Krankenhäusern, Betriebsrestaurants mit Betriebsrestaurants, usw.) damit nur Standorte mit ähnlichen Rahmenbedingungen miteinander verglichen werden. Anhand der Ergebnisse und ihren Angaben zum Standort können die größten Hebel für weiterführende Maßnahmen leicht identifiziert werden. Sie erhalten zwei Mal jährlichen ihren Performance Report mit Benchmarking und Handlungsempfehlungen.
Reduktionsmaßnahmen werden dann in Form von aufeinander aufbauenden Maßnahmenmodulen umgesetzt: Angefangen von eigenständiger Festlegung von Kernmaßnahmen durch die Standortverantwortlichen über begleitete Workshops bis – bei fortlaufend hohen Abfallmengen – hin zu Einzelcoachings mit detaillierten Abfallanalysen. Die Teilnahme am Food-Waste-Coach und anderen Ausbildungsprogrammen ist eine weitere Möglichkeit Know-How in die Betriebe zu bekommen.