MONEYTOR Jahresauswertung 2025

Über 240 Großküchen sind Partner von United Against Waste und nehmen am MONEYTOR Programm. Das Monitoring für Lebensmittelabfälle liefert neben dem Benchmarking, Branchenvergleich auch Jahresvergleiche. Es geht darum Lebensmittelabfall im Blick zu haben und die größten Einsparpotentiale leicht zu identifizieren. Jene teilnehmenden Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung, die langfristig am Programm teilnehmen, für Bewusstseinsbildung und Weiterbildung im eigenen Betrieb sorgen verbessern sich von Jahr zu Jahr und zeigen, wie man wertvolle Lebensmittel einsparen kann. Weitere Informationen zum MONEYTOR finden Sie HIER.

Teilnehmende Betriebe 2025:

240 Großküchen von 35 Betreiberfirmen, darunter Krankenhäuser, Pflege- und Seniorenwohnheime, Reha-Zentren, Betriebsrestaurants, Schulen und Kindergärten, nahmen 2025 am Programm MONEYTOR teil und erfassten monatlich ihre Lebensmittelabfälle.

 

Verlustgrad:

Der Verlustgrad gibt das Verhältnis zwischen den ausgegebenen Speisen und dem Lebensmittelabfall an. Im Jahr 2025 betrug der durchschnittliche Verlustgrad aller teilnehmenden Standorte und unabhängig von der Betriebskategorie 15 %. Aber die Spanne ist breit: Der Verlustgrad der einzelnen Betriebe war 2024 zwischen 1 % und 55 %.

120 Betriebe, die seit 2021 im MONEYTOR sind, haben ihren Verlustgrad seither von durchschnittlich 21 % auf 15 % verbessert.

30 Millionen Euro in der Tonne
  • In den 240 teilnehmenden Betrieben wurden 2025 5.150 Tonnen Lebensmittelabfall entsorgt.
  • Dabei wurden rund 10.000 Tonnen klimaschädliches CO2 ausgestoßen.
  • Der Warenwert der entsorgten Lebensmittelabfälle beträgt hochgerechnet auf alle Standorte gesamt 31 Millionen Euro. In einem durchschnittlichen Krankenhaus geht jedes Jahr ein Warenwert von etwa 360.000 € verloren. Größere Spitäler entsorgen sogar Waren im Wert von einigen Millionen Euro pro Jahr.

 

Zahlen und Fakten sowie individuelle Maßnahmen helfen bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen:
  • Mit der Schulverpflegung als Themenschwerpunkte konnte United Against Waste Schulen dabei unterstützen innerhalb von zwei Semestern ihren Lebensmittelabfall und damit den verlorenen Warenwert um ein Fünftel reduzieren. Wichtig dazu war Transparenz und Wissen zum eigenen Abfallaufkommen und leicht umsetzbare Maßnahmen zu übermitteln.
  • Krankenhäuser haben das große Einsparungspotential von Lebensmitteln erkannt. Die teilnehmenden Betriebe, die aktiv Maßnahmen setzen, konnten seit ihrem Einstieg ihren Verlustgrad um ein Drittel senken.
  • Reha-Zentren und Pflegeheimen schaffen eine erste große Reduktion von Lebensmittelabfall in den ersten drei bis fünf Jahren und können – den Verlustgrad im Blick – gute Ergebnisse halten.

 

Gemeinsam mit unseren Partnerbetrieben setzen wir ein Zeichen gegen Verschwendung!

Für mehr Fakten rund um Lebensmittelabfälle in der Gemeinschaftsverpflegung, kontaktieren Sie uns unter united-against-waste@tatwort.at.