Aktionstage „Nix übrig für Verschwendung" 2026


28. September bis 4. Oktober 2026

Bereits zum achten Mal heißt es „Nix übrig für Verschwendung“ bei unseren österreichweiten Aktionstagen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung. Rund um den Welttag gegen Lebensmittelverschwendung am 29. September machen wir eine Woche lang zusammen mit unseren Partner:innen gezielt auf das Thema Lebensmittelabfallvermeidung aufmerksam.

Mit Unterstützung des Landwirtschaftsministeriums (BMLUK), der Stadt Wien und den teilnehmenden Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Kärnten, Salzburg und Burgenland und zusammen mit Großküchenpartnern sowie Betrieben aus Hotellerie und Gastronomie informieren wir im Rahmen unserer Informationskampagne Mitarbeiter:innen und Gäste, wie sie zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen beitragen können. Über Fachveranstaltungen, Presseaktionen, Infomaterial, zwei Gewinnspiele und Online-Botschaften wird der Aufruf in den Betrieben und (sozialen) Medien verbreitet.

Die Herausforderung: Vermeidbare Lebensmittelabfälle


Unter großem Ressourcenaufwand werden täglich Tonnen an Lebensmitteln produziert, gelagert, transportiert, weiterverarbeitet und zubereitet – ein Drittel davon landet global gesehen allerdings nicht in unseren Mägen, sondern im Abfall. Lebensmittelabfälle entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: bei der Produktion, im Handel, in Privathaushalten und auch in der Außer-Haus-Verpflegung (dazu zählen Großküchen wie in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Betriebsrestaurants, aber auch in Gastronomie und Hotellerie).

In österreichischen Großküchen macht der entsorgte Lebensmittelabfall (ohne Zubereitungsreste) im Schnitt ein Viertel der ausgegebenen Essensmenge aus. Der Verlustgrad (entsorgter Lebensmittelabfall im Verhältnis zur ausgegebenen Speisemenge) variiert allerdings je nach Betrieb der Außer-Haus-Verpflegung stark mit einer Bandbreite von 1 bis zu 52 Prozent. Die höchsten Verlustquoten gibt es in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern (23 %) und Pflegeheimen (16 %). In der Gastronomie beträgt die Verlustquote durchschnittlich 13 % und in Betriebsrestaurants 11 % – auch hier schwankt die Lebensmittelabfallmenge allerdings stark von Standort zu Standort.

Das verbraucht nicht nur wertvolle Ressourcen und belastet das Klima sondert bedeutet für Betriebe auch finanziellen Verlust – bis zu 360.000 Euro pro Standort! Die Ursachen sind oftmals komplex, doch es gibt zahlreiche Lösungsansätze – sei es was Planung, Portionsgröße, Bestellprozesse, Verwertung von Resten oder die Sensibilisierung von Mitarbeiter:innen und Gästen betrifft. Gerade der letzte Punkt ist besonders wichtig: Denn Lebensmittelabfallvermeidung gelingt nur, wenn alle mithelfen. Wird der Lebensmittelabfall reduziert, hilft das nicht nur der Umwelt – im Idealfall kann der dadurch frei werdende Wareneinsatz wiederum in qualitativ hochwertige, nachhaltige, regionale Lebensmittel fließen.

Tipps für Essen auswärts


Dein Hunger ist heute nicht so groß und du orderst nur eine kleine Portion? Beim Menü bestellst du die Suppe rechtzeitig ab, weil du schon vorher weißt, dass sie sonst übrig bleibt? Die Reste der Gemüsebeilage packst du ein und zauberst dir am Abend einen Salat? Schon durch kleine Verhaltensänderungen leistet du einen Beitrag, damit weniger Lebensmittel im Müll landen.

Branchenevents 2026 für Großküchen


Mit wirkungsvollen Maßnahmen kann durch die Reduktion vermeidbarer Lebensmittelabfälle nicht nur ein wichtiger Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz geleistet, sondern auch viel Geld gespart werden.

Wie das gelingt, erfahren Interessierte im September und Oktober 2026 bei drei Branchenevents für Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung im Rahmen der Aktionstage „Nix übrig für Verschwendung“.

  • Für und mit: Mitarbeiter:innen von Cateringunternehmen/Verpflegern bzw. in der Gemeinschaftsverpflegung wie Krankenhäusern, Pflegeheimen, Rehakliniken, Betriebsrestaurants, Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten usw.

Programm: Praxisnahe Inputs, Erfahrungsberichte und Netzwerken

  • Mit dem United Against Waste MONEYTOR-Programm Einsparpotenziale erkennen und Maßnahmen gegen Lebensmittelabfälle setzen
  • Erfahrungsberichte von teilnehmenden Betrieben und Urkundenverleihung
  • Austausch mit anderen Verpflegern und Caterern zu Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten bei der Reduktion von Food Waste

Gewinnspiele 2026


Auflösung Rätsel 2026


Helfen Sie uns!

Welche 10 Tipps gegen Essensreste verstecken sich in dieser Buchstabensuppe (waagrecht und senkrecht)?

Welches Lösungswort ergibt sich aus den gekennzeichneten Buchstaben?

 

Die Auflösung können Sie hier herunterladen:

Dieses Rätsel befindet sich auf unserem gedruckten Infomaterial in Gesundheitseinrichtungen und Schulen.

Partner:innen


Wir bedanken uns für das Engagement unserer Partner:innen:

 

Lebensmittel sind kostbar


„Lebensmittel sind kostbar!“ ist die Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, die sich das Ziel gesetzt hat, in enger Kooperation mit der Wirtschaft, den Konsumentinnen und Konsumenten, mit Gemeinden und mit sozialen Einrichtungen eine nachhaltige Vermeidung und Verringerung von Lebensmittelabfällen herbeizuführen.

Mehr Infos: Hilfreiche Links und Tipps


Rückblicke 2019-2025


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