Tellerreste vermeiden:
Anpassung der Portionsgröße

  • "In Absprache mit der Pflege und dem Ernährungsteam haben wir Anpassungen vorgenommen, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren: Sowohl die Standardportion als
    auch die kleine Portion wurden reduziert. Beim Frühstück servieren wir für die kleinen Portionen nur mehr ein Stück Gebäck und bei der Diabetes-Kost verzichten wir auf die Nachmittagsjause, da diese meist unberührt wieder in die Küche zurückgeschickt wurde." Andrea Weidenauer, Küchenleiterin, Krankenhaus der Elisabethinen Linz

  • Tipp: Verwiegen Sie die einzelnen Komponenten der Gerichte und analysieren Sie die Tellerreste, um Standardportionen gezielt anzupassen. Mit einfachen gestalterischen Tricks müssen kleinere Portionen nicht nach weniger aussehen.

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  • Tipp: Verringern Sie die Standardmenge beim ausgegebenen Essen und stellen Sie unterschiedliche Portionsgrößen zur Wahl. Lassen Sie in Krankenhäusern und Pflegeheimen bei der Aufnahme die KundInnen ihren Hunger (kleiner – normal – größer) selbst einschätzen.

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Die Situation

Vor allem Suppen und Sättigungsbeilagen haben einen hohen Anteil an den Tellerresten bei Großküchen. In Spitälern, Pflegeheimen und Betriebsrestaurants spielt die Gestaltung der Portionen eine wesentliche Rolle. Wer die Menge und Zusammensetzung der Speisen an die individuellen Kundenwünsche anpasst, kann Retouren merkbar reduzieren!

Lösungsansätze

Standardportionen verringern und Portionsgrößen wählbar machen

Verringern Sie die Standardmenge beim ausgegebenen Essen und stellen Sie unterschiedliche Portionsgrößen zur Wahl. Lassen Sie in Krankenhäusern und Pflegeheimen bei der Aufnahme die KundInnen ihren Hunger (kleiner – normal – größer) selbst einschätzen.

Portionsgrößen für Gäste wählbar machen

Führen Sie unterschiedliche Portionsgrößen ein und wählen Sie das richtige Wording dafür. Gäste wählen lieber große und kleine Portionen statt „Seniorenteller“ oder „Kinderteller“.